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Leitbild geschlechtsspezifisches Arbeiten

 

Unsere Grundsätze

 

Im Rahmen unserer Parkbetreuungsarbeit begegnen wir Menschen mit großen individuellen Unterschieden: Herkunft, Religion, sozialer Status, Alter und Geschlecht.

Wir nehmen diese Unterschiedlichkeiten wahr, anerkennen sie als gleichwertig und nutzen die Ressourcen und die Diversität der TeilnehmerInnen.


Das Geschlecht ist eine davon, der wir uns besonders annehmen. Deshalb formulieren wir unsere diesbezüglichen Grundsätze.


1.

Unser Angebot besteht in Personen (BetreuerInnen) und Programmen.

Die Vorbildfunktion unserer MitarbeiterInnen hat eine ebenso große Bedeutung wie die Auswahl der Methoden und Programme.

Deshalb messen wir dem Umgang zwischen Frauen und Männern in den Betreuungsteams besondere Bedeutung zu und fördern den bewussten und authentischen Umgang jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedes einzelnen Mitarbeiters mit der eigenen Geschlechtsrolle.


2.

Wir nehmen Burschen und Mädchen in ihrer unterschiedlichen Sozialisation wahr und ernst.

Wir respektieren die Pluralität der Lebensstile und die selbstgetroffenen Entscheidungen der Individuen.

Wir zeigen die Vielfalt an Entwicklungsmöglichkeiten und Rollenverständnissen auf.


3.

Wir haben unsere Augen und Ohren offen für die Wünsche und Bedürfnisse der Mädchen und Burschen und leisten einfühlsame Beziehungsarbeit basierend auf Vertrauen. Der Beziehung von Betreuern zu Burschen und Betreuerinnen zu Mädchen ist dabei besonders wichtig.

Damit Bedürfnisse ausgelebt werden können, ist es nötig, entsprechende Räume (zeitlich, geografisch) zu schaffen – mitunter auch parteilich für das eine oder andere Geschlecht. Insbesondere die selbstbewusste Nutzung und Aneignung von burschenbesetzten Räumen durch Mädchen ist uns ein wichtiges Anliegen.

Dort wo persönliche oder kollektive Freiheiten gefährdet sind, handeln wir parteilich im Sinne der Benachteiligten.


4.

Temporäre und räumliche Abgrenzungen für spezielle Angebote werden gesetzt, um stärkendes Arbeiten in geschlechtshomogenen Gruppen zu ermöglichen.

Dabei übernehmen Frauen die Mädchenbetreuung und Männer die Burschenbetreuung.


5.

Wir fördern einen lebendigen und altersgerechten Umgang von Mädchen und Burschen untereinander und miteinander ebenso wie gewaltfreie Konfliktlösungen. Dabei leben wir die Möglichkeiten niederlage- und gewaltfreier Kommunikation vor, insbesondere bei Konflikten und Auseinandersetzungen zwischen Mädchen und Burschen.

Wir wollen die Beziehung zu selbstbewussten Persönlichkeiten positiv gestalten und gleichzeitig parteilich für strukturell oder persönlich Benachteiligte auftreten.


6.

Wir stärken Mädchen und fördern ihre Lust an Eigeninitiative, ihren Spaß und ihre Kraft und ermuntern sie, frech und mutig zu sein, sich auf Neues einzulassen und ihren Handlungsspielraum auszuschöpfen.

Wir fördern ihren Drang, die Welt zu erobern und dabei auf sich selbst aufzupassen und andere zu achten. Wir bieten ihnen Möglichkeiten, damit sie konstruktiv zeigen, was in ihnen steckt.


7.

Wir stärken Burschen und fördern ihre Lust an Eigeninitiative, ihren Spaß und ihre Kraft und ermuntern sie, frech und mutig zu sein, sich auf Neues einzulassen und ihren Handlungsspielraum auszuschöpfen.

Wir fördern ihren Drang, die Welt zu erobern und dabei auf sich selbst aufzupassen und andere zu achten. Wir bieten ihnen Möglichkeiten, damit sie konstruktiv zeigen, was in ihnen steckt.

8.

Jedes Mädchen, jeder Bursch ist einzigartig. Wir üben uns darin Respekt zu zeigen vor dem was jedeR ist und werden kann.